Hygiene
 
 
 
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Abteilung für Krankenhaushygiene

Zielsetzung:
Die Abteilung befasst sich mit aktuellen hygienischen Problemen im Krankenhaus und mit Entwicklungen, die das Krankenhaus in Bezug auf nosokomialen (im Krankenhaus erworbene) Infektionen  zukünftig betreffen werden. Sie trägt zur Verhütung, Erkennung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen bei.

MRSA: Schutz durch besondere Maßnahmen

Die Sicherheit steht im Vordergrund: Um für die Patienten die Ansteckungsgefahr mit MRSA-Keimen weitestgehend zu minimieren, führen wir bei jedem, der in unserem Haus aufgenommen wird, ein MRSA-Screening durch. Ist der Befund positiv, werden die Patienten in einen eigenständigen Isolierbereich verlegt. Dort können sie unter Berücksichtigung besonderer Hygieneabläufe optimal versorgt und behandelt werden. Darüber hinaus sinkt so die Gefahr, andere mit dem Hautkeim anzustecken, ganz deutlich. Das Marienkrankenhaus legt mit diesen Maßnahmen weit höhere Sicherheitsmaßstäbe an, als dies selbst vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen wird – und hat damit ebenso wie das Mariannen-Krankenhaus Werl auf die zunehmende Zahl von MRSA-Fällen an deutschen Kliniken reagiert.

Worum es geht
MRSA steht für Methicillin resistenter Staphylococcus aureus. Staphylococcus aureus ist ein Hautkeim, der natürlicherweise in der Nase (und seltener auch auf der Haut) von jedem dritten Menschen lebt. Normalerweise verursachen diese Bakterien keine Infektionen. Bei Verletzungen der Haut – oder auch durch medizinische Maßnahmen wie zum Beispiel eine Operation – kann das Bakterium Wundinfektionen verursachen. Im Fall einer Infektion helfen Antibiotika, die Bakterien zu beseitigen. Manche Staphylococcus aureus sind jedoch unempfindlich (resistent) gegenüber dem Antibiotikum „Methicilin“ und den meisten anderen Antibiotika geworden. Sie sind entsprechend schwerer zu behandeln.

MRSA kann durch direkten Kontakt (Hände), durch Anhusten sowie Anfassen von verunreinigten Gegenständen (Türklinken) oder Textilien (Bettwäsche, Kleidung) übertragen werden. Das Risiko einer Infektion ist jedoch beim gesunden Menschen verschwindend gering: Der Keim kann sich auf der (Schleim-)Haut und im Körper nicht ausbreiten, da die gesunde Haut- und Schleimhaut (Flora) des Menschen einen Schutz gegen MRSA darstellt.

Zusätzliches Maß an Sicherheit
Besitzt man jedoch bestimmte Risikofaktoren, wie zum Beispiel häufiger Kontakt zu MRSA-Patienten, nimmt häufig und lange Antibiotika ein, hat Wunden, Punktionen, Operationen etc., kann sich das Bakterium dauerhaft auf der Haut/Schleimhaut festsetzen und auch Infektionen verursachen. Die genannten Risikofaktoren finden sich regelmäßig in Kliniken – insbesondere dann, wenn diese in hoher Zahl beispielsweise Diabetiker behandeln. Da dies auch im Marienkrankenhaus der Fall ist, haben wir uns zu den oben genannten umfassenden Hygiene- und Screeningmaßnahmen entschlossen. Wir gehen damit bewusst über die wissenschaftlichen Empfehlungen hinaus. So können wir unseren Patienten ein möglichst hohes Maß an Sicherheit bieten.

Die RKI-Empfehlungen sehen vor, Abstriche zu nehmen, wenn bei den Patienten Risikofaktoren für eine MRSA-Besiedlung vorliegen.

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